Kühlschrank-Check

Kühlschrank auf, Wurst, Käse und Joghurt rein, Kühlschrank zu - so wahllos räumen viele ihre Lebensmittel ein. Das spart zwar Zeit, schadet aber den Nahrungsmitteln. So wird Fleisch im obersten Fach schneller schlecht, und Obst oder Gemüse verlieren auf der untersten Platte ihr Aroma. Um das zu verhindern, sollten Sie Ihren Kühlschrank systematisch einräumen und sich an den verschiedenen Kältezonen orientieren.

Damit Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst möglichst lange frisch und nährstoffreich bleiben, sollten sie vor vor Licht, Feuchtigkeit, Wärme und Sauerstoff geschützt werden.

 

In Kühlschränken herrschen meist keine einheitlichen Temperaturen: Im unteren Bereich ist es häufig kühler als im oberen. Deshalb ist die richtige Ordnung im Kühlschrank ein wichtiges Kriterium für den möglichst langen Erhalt der Lebensmittel. Lagern Sie schnell verderbliche Produkte wie Fisch, Meeresfrüchte oder Fleisch in den unteren Fächern. In den oberen und mittleren Ablagen gehören Milchprodukte, geöffnete Gläser und zubereitete Speisen. Plazieren Sie Obst und Gemüse in den dafür vorgesehenen Gemüsefächern und bewahren Sie Eier, Getränke, Soßen oder Tuben in den Seitenfächern.

 


Die richtige Aufbewahrung von Fleisch !

 

Kurzer und gekühler Transport

  • Kaufen Sie das Fleisch erst am Ende ihres Einkaufs.
  • Transportieren Sie das Fleisch - gut verpackt - nach dem Einkauf am besten in einer Kühltasche, da Fleisch nicht länger als 20 Minuten ungekühlt aufbewahrt werden sollte.
  • Damit die Kühlkette nicht lange unterbrochen wird und es frisch bleibt, sollte das Fleisch so schnell wie möglich nach Hause in den Kühlschrank.
  • Nach dem Transport sollte das Fleisch dann gleich ausgepackt und ggf. mit einem Küchenpapier trocken getupft werden.

 

 

Haltbarkeit

 

  • Bei null bis vier Grad hält sich Rindfleisch drei bis vier Tage, Kalb- und Schweinefleisch sollten innerhalb von zwei bis drei Tagen zubereitet werden.
  • Ist das Fleisch am Stück, so können Sie es im Kühlschrank maximal bis zu einer Woche aufbewahren.
  • Je mehr ein Fleisch aufgeschnitten ist, desto größer wird auch die Angriffsfläche für Mikroorganismen, und damit verkürzt sich auch die Haltbarkeit.
  • Hackfleisch sollte auch im Kühlschrank nur maximal acht Stunden aufbewahrt und schnell verarbeitet werden.
  • Fleischpflanzerl, die bereits gebraten sind, können richtig verpackt (z. B. in Frischhaltefolie) zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Also lieber gleich die Fleischpflanzerl braten und ab in den Kühlschrank. Der bei der Lagerung austretende Saft sollte bei der Zubereitung des Fleisches nicht verwendet werden!

 

Daran erkennt man gutes Fleisch

 

Die Frage, wie sich Verbraucher gegen schlechtes Fleisch schützen können, gilt nicht nur für Zeiten, in denen Gammelfleisch & Antibiotika in Futtermitteln für Schlagzeilen sorgen. Grundlegende Kriterien zum Fleischkauf finden Sie hier.

 

Schweinefleisch zum Beispiel sollte gleichmäßig rosa bis dunkelrosa sein, Rindfleisch dunkelrot. Leicht marmoriertes Fleisch ist aromatischer als ganz mageres, denn Fett ist Geschmacksträger und -verstärker. Die Marmorierung sorgt zudem dafür, dass das Fleisch nach dem Garen zart und saftig wird. Lammfleisch sollte hellrot bis rot sein, Wildfleisch dunkelrot, aber nicht bräunlich. Dann ist es nämlich nicht mehr frisch.

 

Natürlich ist es am besten man kauft es beim Metzger vor Ort, der weiß genau wo das Fleisch her ist und für die Umwelt tut man auch noch etwas (keine langen Transportwege !).

 

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