Das Wort Geduld (auch altertümlich: Langmut) bezeichnet die Fähigkeit zu warten. Oft gilt Geduld als eine Tugend; ihr Gegenteil ist die Ungeduld.

 

Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen. Diese Fähigkeit ist eng mit der Fähigkeit zur Hoffnung verbunden. Geduldig ist auch, wer Schwierigkeiten und Leiden mit Gelassenheit und Standhaftigkeit erträgt.

 

Wo die Pferde versagen, schaffen es die Esel.

 

 

Johannes XXIII. (1881-1963), vorher Angelo Giuseppe Roncalli

Wer meint, alle Früchte würden gleichzeitig mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben.

 

 

Philippus Aureolus Theophrastus Paracelsus (1493- 1541)

Unduldsam sollte man nur gegen sich selber sein, nicht gegen andere.

 

 

Hermann Hesse (1877-1962), dt. Dichter

Nicht Kunst und Wissenschaft allein, Geduld will bei dem Werke sein.

 

 

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter

Die Ungeduldigen kommen immer zu spät.

 

 

Jean Dutourd (*1920), frz. Schriftsteller

Der Ungeduldige fährt sein Heu naß ein.

 

 

 

Wilhelm Busch (1832-1908), dt. Schriftsteller, Maler u. Zeichner

Der Mensch hat das Warten verlernt, darin liegt das Grundübel unserer Zeit.

 

 

 

William Somerset Maugham (1874-1965), engl. Erzähler u. Dramatiker

Alles, was zu besitzen sich lohnt, lohnt auch, daß man darauf wartet.

 

 

 

Marilyn Monroe (1926-62)

Die Eigenschaft, die am dringendsten benötigt wird, wenn man sie verloren hat.

 

 

 

Carey MacWilliams (*1905), amerik. Schriftsteller

 

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