Das deutsche Wort Glaube wird sinnhaft verwendet als Übersetzung des griechischen Substantivs pistis mit der Grundbedeutung „Treue, Vertrauen“. Das zugehörige Verb lautet pisteuein („treu sein, vertrauen“). Ursprünglich gemeint war also: „Ich verlasse mich auf ..., ich binde meine Existenz an ..., ich bin treu zu ...“. Das Wort zielt demnach auf Vertrauen, Gehorsam (vergleiche: Gelöbnis, Verlöbnis), Treue.

 

Das lateinische Wort credere (vgl. Credo und Kreditor) von cor dare: "das Herz geben/schenken" - ist direkt verwandt mit der altindischen Wurzel sraddha- („glauben“) und ist eine sehr alte (indogermanische) Verbalkomposition. Die Bestandteile bedeuten: „Herz“ und „setzen, stellen, legen“, zusammen also etwa „sein Herz (auf etwas) setzen“. Das unbestimmte „ich weiß nicht“ entspricht hingegen dem lateinischen Wort putare ("glauben, dass").

 

Im Hebräischen gibt es die Vokabel aman: sich an etwas festmachen. Die Vokabel aman mit der Schreibung „Aleph-Mem-Nun“ wird nur in der Stammesmodifikation des Hif'il (Aussprache „hä'ämin“) mit dem Wort „glauben“ übersetzt. Diese Stammesmodifikation drückt im Allgemeinen einen kausativen Aspekt der Grundbedeutung aus. Die Grundbedeutung, die auch im ursprünglich hebräischen Wort Amen erscheint, ist „fest“ oder „unerschütterlich“, die Bedeutung im Hif'il ist also „jemanden fest sein lassen“.

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.


Marie von Ebner-Eschenbach

Die Menschen glauben fest an das, was sie wünschen.


Julius Cäsar

Die Menschen glauben fest an das, was sie wünschen.


Julius Cäsar

Zu glauben ist schwer, nichts zu glauben ist unmöglich.


Victor Hugo

Ich glaube an die Gewaltlosigkeit als einziges Heilmittel.


Mahatma Gandhi

Es ist nur eine Religion, aber es kann vielerlei Arten des Glaubens geben.


Emmanuel Kant

Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.


Albert Schweitzer

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.


Galileo Galilei

Wenn man zu Gott spricht, ist man religiös. Wenn Gott mit einem spricht, ist man irre.


Dr. House

Es gibt viele Religionen, aber nur eine Moral.


John Ruskin

Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muss man erst richtig anfangen.


Konrad Adenauer

Gott würfelt nicht.


Albert Einstein

Mach dir deine eigenen Götter und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.


Epikur von Samos

Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht.


Theodor Fontane

Gebete ändern die Welt nicht. Aber Gebete ändern die Menschen. Und die Menschen verändern die Welt.


Albert Schweitzer

Der Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht hauptsächlich darin, dass Gott die Vergangenheit nicht mehr ändern kann.


Samuel Butler

In dunkeln Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt dann Wege und Stege besser als ein Sehender. Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen.


Heinrich Heine


Wie der stille See seinen dunklen Grund in der tiefen Quelle hat, so hat die Liebe eines Menschen ihren rätselhaften Grund in "Gottes Licht".


Sören Kierkegaard

Wer gutes tun will, muss es verschwenderisch tun. 


Martin Luther

Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.


Albert Einstein

 

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