Gesundheit ... mit Wissen gesund bleiben

 

Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.


Sebastian Kneipp

Wir veröffentlichen hier neue Erkenntnisse aus dem Bereich Gesundheit, damit Ihr Leben noch oder wieder besser wird.

Arzneimittel-Wechselwirkung ... machen krank

Arzneimittelwechselwirkungen (auch Interaktionen) können bei gleichzeitiger Einnahme verschiedener Arzneimittel auftreten. Die erwünschte Wirkung kann dadurch verstärkt, abgeschwächt oder aufgehoben werden. Zusätzlich können unerwünschte Arzneimittelwirkungen („Nebenwirkungen“) auftreten.

 

Wechselwirkungen treten vor allem dann auf, wenn Arzneimittel neu verordnet werden. Sie spielen meistens bei Medikamenten, die schon längere Zeit eingenommen werden, keine große Rolle, was Abschwächungen oder Verstärkungen der Wirksamkeit angeht, weil nach Wirkung dosiert wird. Wird zum Beispiel ein blutdrucksenkendes Mittel in seiner Wirkung durch ein anderes Medikament verstärkt, so sinkt der Blutdruck stärker. Dies führt bei Dauereinnahme dazu, dass die Dosis eines oder beider Medikamente reduziert werden muss.

 

Führt aber die Wechselwirkung zwischen mehreren Medikamenten zu einer Schädigung des Körpers, beispielsweise zu Nieren- oder Leberschäden, dann ist diese Wechselwirkung selbstverständlich auch bei Dauereinnahme relevant und sollte zu einer Änderung der Medikation führen.

 

Es gibt verschiedene mögliche Mechanismen, die zu Wechselwirkungen führen:

 

Pharmakokinetische Interaktion:

 

Ein Arzneimittel beeinflusst die Aufnahme, Verteilung oder Ausscheidung eines anderen.

Der Wirkungseintritt erfolgt schneller oder langsamer.

Die Wirkung selber tritt verkürzt oder verlängert auf.

 

Pharmakodynamische Interaktion:

 

Ein Arzneimittel beeinflusst dieselben Zielorgane.Die Wirkung ist verstärkt oder abgeschwächt. Dies erfolgt meistens pharmakodynamisch, kann aber auch kinetisch verursacht sein, wenn zum Beispiel ein Stoff dazu führt, dass ein zweiter in größerem Maß resorbiert wird. Bei Wirkungsverstärkungen kann noch zwischen additiver und überadditiver Verstärkung unterschieden werden.

 

Es ergeben sich gänzlich unerwartete Wirkungen.

Sie sind sich nicht sicher und würden gerne einen Wechselwirkungs-Check machen ? Gerne einfach Kontakt aufnehmen.

Erkenntnisse zum Thema Gesundheit:

Statine - Arzneimittelwirkstoffgruppe zur Senkung von Blutfettwerte

 

Statine hemmen die Neubildung von Cholesterin in der Leber, andererseits erhöhen sie die Anzahl der Antennenmoleküle für LDL-Cholesterin. Diese fischen daraufhin vermehrt LDL aus dem Blut - die Blutfettwerte normalisieren sich.

 

Zu hohe Blutfettwerte führen zu Herzinfarkt und Schlaganfall.

 

Bereits 2008 wurde jedoch in einer Studie festgestellt, dass bestimmte Statine die Rate von Neuerkrankungen am Typ-2- Diabetes um 27 Prozent erhöhen und wiederum andere Statine das Diabetesrisiko um 30 Prozent senken.

 

22.07.2014

Myopie - Kurzsichtigkeit

 

Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben festgestellt, dass sowohl Bildung wie auch die Schulzeit die Myopie erhöhen können. Bei 4.658 Personen wurden folgende Erkenntnisse erzielt; dass Kurzsichtigkeit häufiger auftritt je höher der Bildungsgrad ist.

 

Nur 24 Prozent hatten keine Ausbildung oder höhere Schulbildung, während Personen mit Abitur oder Berusabschluss schon 35 Prozent kurzsichtig waren. Bei Hochschulabsolventen waren es sogar 53 Prozent.

 

Auch die Anzahl der Schuljahre hat einen Einfluß. Mit jedem zusätzlichen Schuljahr steigt die Wahrscheinlichkeit kurzsichtig zu werden.

 

Was hilft ? einfach weniger als 30 Stunden pro Woche mit Naharbeit - Lesen, Fernsehen und die Beschäftigung mit Computern und Smartphones inbegriffen - beschäftigen und die Dosis an im freien verbrachter Zeit sowie eine höhere Dosis an Tageslicht.

 

21.07.2014

Hirnfunktion: Jung halten mit Yoga ?


Eine aktuelle Studie zeigt, dass Yoga die negativen Effekte der Alterung auf Intelligenz und Gehirn verringern. Forscher stellten fest, dass die Intelligenz bei erfahrenen Yoga-Praktizierenden und Meditierenden weniger schnell abnimmt.

 

Mit zunehmendem Alter lassen unsere Hirnfunktion und unsere kognitiven Fähigkeiten nach. Ein Team von Wissenschaftlern hat sich mit diesem Thema beschäftigt. Die Forscher haben dabei festgestellt, dass bei erfahrenen Yoga-Praktizierenden und Meditierenden diese weniger schnell abnimmt als bei Personen ohne diese Praxis, aber mit gleicher Bildung und einem vergleichbar gesunden Lebensstil.

 

Die Wissenschaftler untersuchten, wie der Informationsfluss zwischen den verschiedenen Hirnregionen organisiert ist. Dazu wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mittels Magnetresonanztomographie während des Ruhezustands gemessen. Anschließend wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert – das ist so, als ob man versuchen würde, in einer Gruppe von 116 Personen festzustellen, wer mit wem spricht und wie viel. Meditierende und Yoga-Übende hatten insgesamt einen effizienteren Informationsfluss als die Kontrollgruppe. Bei ihnen wurden die Informationen zwischen verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet und eingeordnet.

 

Diese Entdeckung passt zu der Tatsache, dass jüngere und intelligentere Menschen Hirnnetzwerke haben, in denen die verschiedenen Informationen besser integriert werden. Ferner stellten die Wissenschaftler fest, dass die Hirnnetzwerke der Meditierenden und Yoga-Übenden eine größere Widerstandsfähigkeit gegenüber simulierten Schädigungen hatten.

 

Sie suchen Kurse zu Yoga, dann schauen Sie mal hier ...

 

07.05.2014

Esstempo und Übergewicht

 

In einer Studie wurde belegt, dass Übergewichtige schneller essen als Normalgewichtige. Bei der Untersuchung des Essverhaltens von Übergewichtigen und Normalgewichtigen zeigte sich, dass bei den Probanden die Übergewichtigen in kürzerer Zeit mehr Nahrung aufnehmen als Normalgewichtige.

 

Somit könnte gemäß der Studie das größere Esstempo beim Übergewicht eine Rolle spielen.

 

Langsam essen

 

„Schon 100 tägliche Kilokalorien über der empfohlenen Menge können zur Gewichtszunahme führen“, schreiben die Forscher in ihrer Studie. „Deshalb ist das hohe Esstempo ein Faktor, der möglicherweise zum Übergewicht beiträgt.“

 

Langsam essen ist nicht nur gesund, es dürfte auch beim Abnehmen helfen.

 

10.04.2014

 

Nicht nur Rauchen und Alkohol sind Ursachen für Krebs der oberen Luft- und Speisewege


Eine Studie an Patienten zeigt, dass schlechte Mundgesundheit und unregelmäßige Zahnarztbesuche eine Rolle bei der Krebsentstehung spielen. Zudem identifizierten die Forscher exzessiven Mundwasser-Gebrauch als mögliche Krebsursache.

 

Die Studie, die 1.962 Patienten mit Mundhöhlen- und Kehlkopfkrebs und weitere 1.993 gesunde Vergleichspersonen umfasste, wurde in 13 Zentren in neun Ländern durchgeführt.

Erstmals sei es durch die methodische Vorgehensweise und die große Teilnehmerzahl gelungen, den Einfluss der einzelnen Risikofaktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum und niedrigem sozioökonomischen Status voneinander zu trennen. Und obwohl mehrere Risikofaktoren in Kombination natürlich die Wahrscheinlichkeit für die Krebsentstehung erhöhen, fanden die Forscher heraus, dass schlechte Mundgesundheit und unregelmäßige Zahnpflege als unabhängige Einflussfaktoren zu betrachten sind. Als Anzeichen für schlechte Mundgesundheit wurden in der Studie unter anderem häufiges Zahnfleischbluten und das Tragen von Zahnersatz angesehen. Als Anzeichen für eine schlechte Zahnpflege wurden insbesondere seltenes Zähneputzen und seltene Zahnarztbesuche bewertet.

 

Menschen, die Prothesen tragen und keine eigenen Zähne mehr haben, sollten nicht glauben, Zahnarztbesuche seien überflüssig”, sagt Dr. David Conway, Dozent an der Zahnklinik der Universität Glasgow und Mitautor der Studie. „Im Gegenteil, wer eine Prothese trägt sollte trotzdem regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolle gehen“, so der Wissenschaftler weiter. Die Häufigkeit der Zahnarztbesuche sollte vom Zahnarzt festgelegt werden. Bei Patienten mit niedrigem Risiko reicht einmal im Jahr, bei höherem Risiko kann hingegen ein halbjährlicher Besuch notwendig sein.

 

Exzessiver Gebrauch von Mundwasser erhöht Krebsrisiko

 

„Die ursächliche Rolle von Mundspülung bei der Krebsentstehung muss noch weiter untersucht werden“, so der Bremer Professor Wolfgang Ahrens. In der Studie konnte gezeigt werden, dass exzessiver Gebrauch von Mundwasser – mehr als dreimal pro Tag – mit einem erhöhten Risiko für Mundhöhlen- und Kehlkopfkrebs verbunden war. Es konnte allerdings nicht ermittelt werden, ob eine bestimmte Sorte von Mundwasser für die Risikoerhöhung verantwortlich ist. Dr. Conway empfiehlt Mundwasser nicht täglich zu benutzen. Das wichtigste sei das regelmäßige Zähneputzen und die Verwendung von Zahnseide in Kombination mit regelmäßigen Zahnarztbesuchen.

 

07.04.2014

 

Rückengerechtes Essen ???

 

Chronische Rückenschmerzen können viele Ursachen haben.

 

Umso wichtiger ist ein rückengerechtes Verhalten - gerade auch beim Essen.

 

Den wenigsten ist bewusst, dass die Beschwerden durch falsche Ernährungsgewohnheiten begünstigt werden können. Wenn häufig Säure bildende Nahrungsmittel wie Fleisch, Wurst und Backwaren auf dem Speiseplan stehen, Obst, Gemüse und Salate hingegen nur selten verzehrt werden, kann eine Übersäuerung die Folge sein.

 

Übersäuerung im Bindegewebe

 

Neben Müdigkeit, nachlassender Leistungsfähigkeit, erhöhter Stressempfindlichkeit und einer verminderten Widerstandskraft können auch andauernde Rückenbeschwerden Anzeichen einer so genannten, latenten Azidose sein.

Dabei gerät der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht, weil der Organismus mit der täglich im Stoffwechsel anfallenden Säure nicht mehr fertig wird und die körpereigenen  Puffersysteme überlastet werden.

 

Überschüssige Säure lagert sich dann im Bindegewebe ab. Langfristig wird dadurch die Elastizität des Gewebes beeinträchtigt, was Muskel- und Gelenkbeschwerden nach sich zieht.

Eine Studie bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen zeigte, das bei einer Zuführung von genügend Obst, Gemüse und Salaten ein notwendiger Ausgleich geschaffen werden kann. Bereits nach vier Wochen berichteten 90 Prozent der Patienten von einer deutlichen Abnahme der Schmerzintensität.

 

Die Beweglichkeit verbesserte sich und der Verbrauch an Schmerzmittel konnte gesenkt werden.

 

Tipps hierzu gibt es  hier:

 

Ernährung

 

und wenn die Zeit für ein ausgewogenes Essen einmal fehlt Smoothie.

 

Das allgemeine Wohlbefinden kann man auch mit Sport verbessern.

 

Mit Bewegung dem Darmkrebs vorbeugen

 

Darmkrebs gehört mit fast 64.000 Neuerkrankungen jährlich zu den häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Lebensstilfaktoren wie Bewegungsmangel und Übergewicht werden von Experten für die hohen Zahlen mit verantwortlich gemacht. „Bringen Sie Ihren Körper täglich mindestens eine halbe Stunde in Schwung“, sagt Dr. Freerk Baumann vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln. „Bewegen ist gesund und senkt nachweislich das Darmkrebsrisiko.“

 

Bei Menschen, die täglich 30 bis 60 Minuten zügig körperlich aktiv sind, sinkt das Darmkrebsrisiko um 20 bis 25 Prozent. Dies belegen Studien. „Dabei gilt durchaus der Grundsatz „Viel hilft viel“. Denn das Erkrankungsrisiko sinkt insbesondere dann, wenn sich intensiv, häufig und ausdauernd bewegt wird“, betont Baumann. Der Grund: Regelmäßige sportliche Aktivität trägt wesentlich dazu bei, den Stoffwechsel zu aktivieren. Dies stärkt das Immunsystem und unterstützt Vorgänge, durch die der Körper entstandene Schäden am Erbgut selbst reparieren kann. Darüber hinaus hemmen Bewegung und Sport entzündliche Prozesse im Organismus und erleichtern die Gewichtskontrolle. Dies ist bedeutsam, da Übergewicht das Entstehen von Darmtumoren begünstigt.

 

Weitere Informationen hierzu 

 

Sie suchen Möglichkeiten aktiv  Sport zu treiben ?

 

Stressbedingter Schmerz

 

Schlafstörungen, Nervosität, innere Unruhe, Magenbeschwerden, Nackenbeschwerden, Kopfschmerzen, Herzklopfen oder Bluthochdruck: Diese Symptome sind nicht immer körperlich bedingt. Sie können auch ein Hinweis auf eine versteckte seelische Belastung sein.

 

 

Diese Belastungen können folgende Ursache haben: Beziehungsprobleme, Schwierigkeiten im privaten Umfeld oder starker Leistungsdruck im Job, welcher nochmals durch Konflikte mit Kollegen und Vorgesetzten sowie hohen Anforderungen verstärkt wird.

 

Auf Dauer verselbstständigen sich diese unbewussten Faktoren und verursachen dem Körper Probleme. Ein Besuch beim Hausarzt kann zunächst abklären, ob es körperliche Ursachen für die Symptome gibt. Schließt dieser körperliche Ursachen jedoch aus, sollten Betroffene nach den Gründen forschen.  Die Gesundheitskasse wie z.B. Yoga, wirken sich positiv aus.  

 

Sie suchen entsprechende Kurse ?

Diabetes: Selbstmanagement senkt die Sterblichkeitsrate

 

Eine aktuelle Studie zeigt, dass Menschen mit Typ-2-Diabetes, die über ein gutes Selbstmanagement verfügen, ein verringertes Mortalitätsrisiko haben. Diese Erkenntnis untermauert den großen Stellenwert von Patientenverhalten im Behandlungsprozess bei Diabetes.

 

Wissenschaftler vom Institut für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen (IGM) und vom Institut für Epidemiologie II (EPI II) am Helmholtz Zentrum München (HMGU) untersuchten gemeinsam mit Kollegen des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) in Düsseldorf den Zusammenhang des Selbstmanagements mit der Mortalität bei Patienten mit Typ-2-Diabetes.


340 Studienteilnehmer mit Typ-2-Diabetes wurden bezüglich ihres Patientenverhaltens, das beispielsweise regelmäßiges Kontrollieren des Blutzuckerspiegels, Führen eines Ernährungsplans oder körperliche Aktivität umfasst, befragt und daraus ein Selbstmanagement-Index ermittelt. Diesen Index setzte man in Zusammenhang mit der Sterblichkeit der Personen, die über einen Zeitraum von 12 Jahren erfasst wurde.

 

Die Analyse ergab, dass Patienten mit einem guten Diabetes-Selbstmanagement, d.h. mit einem hohen Selbstmanagement-Index, ein deutlich geringeres Sterblichkeitssrisiko aufweisen als Patienten mit einem niedrigen Selbstmanagement-Index. Dieser Zusammenhang besteht unabhängig von anderen Faktoren, die die Sterblichkeit beeinflussen können, wie etwa Alter, Geschlecht, Begleiterkrankungen oder medikamentöse Therapien.

 

Sie wollen sich mit uns in Verbindung setzen,

gerne nutzen Sie unser

 

Kontaktformular.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Serv-Ass Urheberrecht: Die auf dieser Webseite veröffentlichten Inhalte und Werke unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Jede Art der Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung bedarf der vorherigen ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung der Serv-Ass.